Category Archives: Museen

Pilgern auf Eiderstedt: Vom #KultBlick zu #DHMMeer

Entlang der Nordsee wandern oder radeln heißt: Weite genießen. © Katrin Krumpholz

Entlang der Nordsee wandern oder radeln heißt: Weite genießen. © Katrin Krumpholz

„Was bedeutet das Meer für mich?“ ist eine gute Frage. Seit 22 Jahren lebe ich in Norddeutschland, davon rund 15 Jahre im Land „zwischen den Meeren“, in Schleswig-Holstein. Ich lebte an Nord- und Ostsee, und finde: Beide Meere haben ihren Charme. So begeistern mich etwa im Frühjahr die blühenden Rapsfelder vor der tiefblauen Ostsee; die Weite des Wattenmeers genieße ich bei stundenlangen Spaziergängen am Strand wie in St. Peter-Ording oder auf Sylt. Aber was bedeutet mir nun das Meer an sich? Was sind Aspekte, #Meermomente, die ich im Rahmen der Blogparade #DHMMeer vorstellen möchte?

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Käte, Zen und die Hirsche: Auf der Spur des „Alten Eisens“ in Büdelsdorf

Das rote Lichterband verbindet die Ausstellungsräume im Eisenkunstgussmuseum. © Katrin Krumpholz

Das rote Lichterband verbindet die Ausstellungsräume im Eisenkunstgussmuseum. © Katrin Krumpholz

Am 1. Juli 2016 eröffnete in Büdelsdorf ein Museum, das mich von Anfang neugierig machte – schon alleine seines sperrigen Namens wegen: das Eisenkunstgussmuseum. Eisenkunstguss? Was für ein Wort! Aber viel spannender ist die Frage: Was weiß ich darüber? Außer einem gusseisernen Ofen und einer Pfanne fällt mir spontan nichts ein. Es scheint bisher kaum Berührungspunkte gegeben zu haben. Dachte ich zumindest.
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Till Eulenspiegel – eine Legende als Kulturerbe und Touristenmagnet

Der schwebende Till begrüßt Besucher im Eulenspiegel-Museum Mölln. © Uwe von Schirp

Der schwebende Till begrüßt Besucher im Eulenspiegel-Museum Mölln. © Uwe von Schirp

In seinem neuesten Werk widmet sich Daniel Kehlmann der literarischen Figur Till Eulenspiegel – und reiht sich damit in die lange Schlange von Schriftstellern ein, die sich mit dem legendären Narren beschäftigten. „Klasse“, denke ich, „das lässt sich ja bestens in einem Blogbeitrag mit einem früheren Besuch des Eulenspiegel-Museums in Mölln verbinden!“ Gesagt, getan.

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Fünf Kultourtipps in der Metropolregion Hamburg

Tipps für Kultur-Genuss-Touren in der Metropolregion Hamburg, von Cuxhaven bis Ludwigslust, von Neumünster bis Neuenkirchen. © Metropolregion Hamburg / Foto: Katrin Krumpholz

Tipps für Kultur-Genuss-Touren in der Metropolregion Hamburg, von Cuxhaven bis Ludwigslust, von Neumünster bis Neuenkirchen. © Metropolregion Hamburg / Foto: Katrin Krumpholz

Im Dezember 2017 gab’s Zuwachs in der Broschüren-Familie der Metropolregion Hamburg: Die neue Broschüre präsentiert auf 68 Seiten „Kultur & Genuss“-Tipps von Cuxhaven bis Ludwigslust, von Neumünster bis Neuenkirchen. Neben kulturtouristischen Highlights und Hotspots wie vier Hansestädte (zwei davon Weltkulturerbe) und Elbphilharmonie gibt es eine Vielzahl an Geheimtipps und Tipps zu regionalen Köstlichkeiten. Beim Stöbern in der Broschüre sind mir fünf Tipps aufgefallen, die ich bereits besucht habe, die mich begeisterten und die ich dir für einen Besuch empfehlen möchte.

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Jahresrückblick 2017: Eure beliebtesten Themen und Motive

Die mediterranen Fliesen der Balkone in Villajoyosa gefallen mir. Foto: Katrin Krumpholz

Die mediterranen Fliesen der Balkone in Villajoyosa gefallen mir. Foto: Katrin Krumpholz

Nach einer digitalen Auszeit über den Jahreswechsel lassen wir unser erstes kultourbunt-Jahr 2017 Revue passieren. Unserem Blog-Namen entsprechend sind die Themen und Impressionen kunterbunt! Wir stellen euch die Highlights unseres Reisejahres und Top-Themen vor sowie die fünf meistgelesenen Beiträge und eure liebsten Fotomotive – denn einen Teil unserer Ausflüge und Kurzreisen dokumentieren wir aus Zeitgründen nur auf Instagram. Außerdem verraten wir euch jeweils unseren persönlichen Urlaubsmoment. Neugierig geworden? Dann einfach weiterlesen!

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„Roadtrip Reformation“

Stationen zweier Reisen: Orte der Reformation in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. © Foto: Uwe von Schirp

Brotjob, Kultur und Ferien – passt nicht? Passt doch. Notwendiges Übel oder Mehrwert? Letzteres! Als mich Katrin auf die Bloggerparade „Mein Sommer: zwischen Brotjob, Kultur und Ferien“ hinwies, musste ich schmunzeln. „Mein Ding“, war der erste Gedanke. Denn genau das prägte diesen Sommer. Continue reading

„Junker Jörgs“ Kavaliersgefängnis

Ein nationales Denkmal: die Wartburg. © Foto: Uwe von Schirp

Im 12. Jahrhundert Wohnstätte der Heiligen Elisabeth. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Schauplatz zweier Treffen der deutschen Burschenschaft. 1521/22 Versteck von Martin Luther alias „Junker Jörg“. Die Wartburg ist zweifelsohne so etwas wie ein Nationaldenkmal – und seit 1999 Weltkulturerbe. Die sechste Station unserer Reihe „Orte der Reformation“.

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Schlachtberg mit Monumentalwerk

Das Panorama-Museum auf dem Schlachtberg in Frankenhausen. © Foto: Panorama Museum Bad Frankenhausen

Frankenhausen in Nordthüringen steht für eine der bedeutendsten Schlachten und das Ende des Bauernkrieges. In einem blutigen Gemetzel auf dem Weißen Berg nahe der Stadt ließen 6.000 Bauern ihr Leben. Sie standen unter Führung des Reformators Thomas Müntzer. Heute heißt der Weiße Berg Schlachtberg, der Weg hinauf Blutrinne. Auf der Kuppe, wo sich die Bauern 1525 in einer Wagenburg verschanzten, erhebt sich heute – einer Wagenburg gleich – ein zylindrisches Bauwerk: das Panorama Museum. Die fünfte Station unserer Reihe Orte der Reformation.

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Mühlhausen und Müntzer

Frauentor und Rabenturm in Mühlhausen. © Foto: Uwe von Schirp

1517: Luthers Thesenanschlag an die Schlosskirche in Wittenberg gilt als der Beginn der Reformation. 2017: Das „Reformationsjahr“ wird landläufig einfach als „Lutherjahr“ bezeichnet. Das ist – mit Verlaub – zu eng gefasst. Schließlich waren auch andere reformatorische Kräfte an den Auf- und Umbrüchen der damaligen Zeit beteiligt. Auch die „Lutherwege“, die zum Reformationsjubiläum touristisch in Wert gesetzt wurden, zeugen davon. Denn sie führen zu Orten, in denen Luther nie war. Zum Beispiel nach Mühlhausen in Thüringen: Hier wirkte im Jahr vor seiner Hinrichtung der radikale Reformator Thomas Müntzer. Mühlhausen – die vierte Station unserer Serie „Orte der Reformation“. Fünf Tipps und drei kulinarische Ergänzungen. Continue reading

Alpha und Omega – Anfang und Ende

Der Marktplatz von Eisleben mit Rathaus, Luther-Denkmal und Andreaskirche. © Foto: Uwe von Schirp

Orte der Reformation – Folge 3: Eisleben

500 Jahre Reformation: Wir setzen unsere Reise durch Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt fort. Wir folgen Wanderern, Radfahrern und Pilgern auf den Lutherwegen durch den Reformationssommer. Wir besuchen Städte, in denen Martin Luther lebte und wirkte und kommen aber auch in Orte, an denen seine Mitstreiter und Widersacher ihre Spuren hinterlassen haben. Das Mansfelder Land ist die Heimat von Martin Luther. In Eisleben wurde er geboren und getauft. Mehr noch: 1546 endete hier sein Lebensweg. Unser dritter Stopp. Continue reading