Schlachtberg mit Monumentalwerk

Das Panorama-Museum auf dem Schlachtberg in Frankenhausen. © Foto: Panorama Museum Bad Frankenhausen

Frankenhausen in Nordthüringen steht für eine der bedeutendsten Schlachten und das Ende des Bauernkrieges. In einem blutigen Gemetzel auf dem Weißen Berg nahe der Stadt ließen 6.000 Bauern ihr Leben. Sie standen unter Führung des Reformators Thomas Müntzer. Heute heißt der Weiße Berg Schlachtberg, der Weg hinauf Blutrinne. Auf der Kuppe, wo sich die Bauern 1525 in einer Wagenburg verschanzten, erhebt sich heute – einer Wagenburg gleich – ein zylindrisches Bauwerk: das Panorama Museum. Die fünfte Station unserer Reihe Orte der Reformation.

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Mühlhausen und Müntzer

Frauentor und Rabenturm in Mühlhausen. © Foto: Uwe von Schirp

1517: Luthers Thesenanschlag an die Schlosskirche in Wittenberg gilt als der Beginn der Reformation. 2017: Das „Reformationsjahr“ wird landläufig einfach als „Lutherjahr“ bezeichnet. Das ist – mit Verlaub – zu eng gefasst. Schließlich waren auch andere reformatorische Kräfte an den Auf- und Umbrüchen der damaligen Zeit beteiligt. Auch die „Lutherwege“, die zum Reformationsjubiläum touristisch in Wert gesetzt wurden, zeugen davon. Denn sie führen zu Orten, in denen Luther nie war. Zum Beispiel nach Mühlhausen in Thüringen: Hier wirkte im Jahr vor seiner Hinrichtung der radikale Reformator Thomas Müntzer. Mühlhausen – die vierte Station unserer Serie „Orte der Reformation“. Fünf Tipps und drei kulinarische Ergänzungen. Weiterlesen

Alpha und Omega – Anfang und Ende

Der Marktplatz von Eisleben mit Rathaus, Luther-Denkmal und Andreaskirche. © Foto: Uwe von Schirp

Orte der Reformation – Folge 3: Eisleben

500 Jahre Reformation: Wir setzen unsere Reise durch Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt fort. Wir folgen Wanderern, Radfahrern und Pilgern auf den Lutherwegen durch den Reformationssommer. Wir besuchen Städte, in denen Martin Luther lebte und wirkte und kommen aber auch in Orte, an denen seine Mitstreiter und Widersacher ihre Spuren hinterlassen haben. Das Mansfelder Land ist die Heimat von Martin Luther. In Eisleben wurde er geboren und getauft. Mehr noch: 1546 endete hier sein Lebensweg. Unser dritter Stopp. Weiterlesen

„Flugs und fröhlich geschlafen“

Nikolaikirche und Nikolaitor in Eisenach. © Foto: Uwe von Schirp

Orte der Reformation – Folge 2: Eisenach

500 Jahre Reformation: Kaum eine Stadt in Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen, in der sich keine Spuren finden lassen. Lutherwege weisen Wanderern, Radfahrern und Pilgern den Weg. Wir sind auf einer Reise durch den Reformationssommer und -herbst, besuchen Städte, in denen Martin Luther lebte und wirkte. Zweite Station : Luthers „meine liebe Stadt“ – Eisenach.
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A-B-C: Augustiner – Burse – Collegium

Der Kreuzgang im Erfurter Augustinerkloster. © Foto: Uwe von Schirp

Orte der Reformation – Folge 1: Erfurt

500 Jahre Reformation: Kaum eine Stadt in Mitteldeutschland, in der sich keine Spuren finden lassen. Lutherwege weisen Wanderern, Radfahrern und Pilgern den Weg. Wir begeben uns auf eine Reise durch den Reformationssommer und -herbst, besuchen Städte, in denen Martin Luther lebte und wirkte, treffen auch auf Orte, an denen seine Mitstreiter und Widersacher ihre Spuren hinterlassen haben – die Bauernkriege und ihre Rezeptionsgeschichte eingeschlossen. Erster Stopp: Erfurt.

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Warum ich als Kulturtouristikerin an der MuseumWeek teilnahm

Dieses Schild sagt: „Radfahrer im Museum willkommen“ (#SportsMW). Foto: Katrin Krumpholz

Zugegeben, meine Entscheidung mich an der #MuseumWeek zu beteiligen, traf ich recht spontan: am Montagmorgen, als die ersten Tweets durch meine Timeline liefen. Spontan aus dem Bauch heraus überlegte ich, was ich zu den einzelnen Hashtags posten könnte, und skribbelte einen groben Fahrplan. Gepostet habe ich auf meinem privaten Account, über den ich aber auch berufliche Infos teile. Twitter ist neben Instagram mein Lieblings-Social-Medium; ich mag die Herausforderung der kurzen Würze von 140 Zeichen.

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Mein Traum vom Segeln im Mittelmeer – Teil 4: Ibiza

Unterhalb der Burg Almudaina wachsen wilder Rosmarin, Salbei und Wacholder. Foto: Katrin Krumpholz

Unterhalb der Burg Almudaina wachsen wilder Rosmarin, Salbei und Wacholder. Foto: Katrin Krumpholz

Nach unserem Abendessen in einer Tapas-Bar und einem ersten Rundgang durch die Altstadt freue mich, Ibiza Stadt und den berühmten Insel-Spirit zu erkunden. Partyinsel. Hippie-Insel. Mondän. Bunt. Verrückt. Viele Begriffe stehen synonym für Ibiza. Doch zunächst wartet ein tolles Frühstück an Deck auf mich – es ist bereits gedeckt!

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Mein Traum vom Segeln im Mittelmeer – Teil 3: Auf nach Ibiza

Steckt in den Wolken: der Gipfel der Isla de es Vedrá vor Ibiza. Foto: Katrin Krumpholz

Steckt in den Wolken: der Gipfel der Isla de es Vedrá vor Ibiza. Foto: Katrin Krumpholz

Um 3:50 Uhr klopft es an die Kojentür. Der Skipper lugt vorsichtig durch die Tür – und erblickt mich fertig angezogen in Seglermontur. „Fertig zum Wachdienst“, lächle ich. Zwischen zwölf und sechs Uhr morgens wechselt sich die Crew bei einer Nachtfahrt jeweils zu zweit in Zwei-Stunden-Schichten ab. Vor dem Auslaufen in Villajoyosa teilten wir die Teams ein. Ich wählte die letzte der drei Schichten: Ich wollte ganz romantisch in den Sonnenaufgang segeln. 😉

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Mein Traum vom Segeln im Mittelmeer – Teil 2: Die erste Etappe.

Unser erstes Törnziel: Villajoyosa. Foto: C. Schwabe

Unser erstes Törnziel: Villajoyosa. Foto: C. Schwabe

„Vorsicht! Nicht zu viel Gas geben!“, ruft mir der überraschte Skipper zu. Ich stehe zum ersten Mal am Ruder und steuere die Segelyacht, mit der wir gleich das Hafenbecken von Alicante verlassen. Ich lege den Hebel nach vorne – und das Boot sprintet davon. Das war wohl etwas zu viel. 😉 Bevor es raus auf die offene See geht, übernimmt jeder von uns einmal das Ruder: Das Schiff segeln wir gemeinsam – und jeder trägt seinen Teil dazu bei, ob Anfänger oder Profi. Wieder auf „1“ ziehe ich tuckernd meine Kreise durch das Hafenbecken und teste, wie sensibel das Ruder reagiert, immer die ausfahrenden Schiffe im Blick.

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Mein Traum vom Segeln im Mittelmeer – Teil 1: Alicante.

Blick auf die Marina von Alicante. Foto: Katrin Krumpholz

Blick auf die Marina von Alicante. Foto: Katrin Krumpholz

Schon lange träume ich davon, eine Woche lang auf dem Mittelmeer zu segeln. Korsika, Sardinien, Balearen – Anlaufziele gäbe es viele. Meine Wahl fällt – auch aus zeitlichen Gründen ­– auf einen einwöchigen Meilentörn von Alicante nach Mallorca. Meine bisherigen Segelerfahrungen fallen unter das, was echte Segler als „Schönwettersegeln“ bezeichnen: Als angehende Studentin segelte ich mal auf der Kieler Förde mit einer 14-Meter-Yacht bei Sonnenschein und mäßigem Wind mit. Später waren es Ausflugsegler wie die Mercedes, mit denen ich auf Tagestörn unterwegs war.

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